Wieso ist nur Sport-Werbung so emotional?

Ich habe lange überlegt, ob ich den Nike-Clip mit LeBron James als schlechtes oder gutes Beispiel bringe. Zum einen, weil es einfach too much ist. Weil ich Menschenmassen sehe, die gleichgeschaltet den gestreckten Arm in den Himmel heben, was hierzulande gar nicht geht. Andererseits zeigt der Spot, dass kaum etwas so intensiv emotionalisierbar ist wie Sport – und Sportmarken.

Warum erlebe ich das zu selten bei anderen Produkten? Oder im B2B-Bereich? Kann eine Automationslösung Gänsehaut erzeugen? Kann ein innovativer Produktionsprozess Stolz auslösen? Kann eine Software Glücksgefühle hervorrufen? Ich wette, dass all das möglich ist. Liebe B2B-Werbetreibenden: Traut auch, die großen Emotionen zu zeigen – und grenzt euch dadurch von den anderen langweiligen Technikanbietern ab. Dann klappt das auch mit dem viralen Erfolg.