Wann ist besser besser als gut?

Werbung langweilt. Das hört und liest man oft. Meist wird der Endkunde dafür verantwortlich gemacht, der ja angeblich dumm ist. Oder der Auftraggeber, der nicht mutig genug ist. Aber kann es auch sein, dass wir Kreativen es uns manchmal zu einfach machen? Der Unterschied von gewöhnlich und öde zu herausragend und überraschend ist oft groß – und im Hinblick auf das Medienbudget fatal.

Am Beispiel der Film-Komödie zeigt der sehr empfehlenswerte Clip, was man dafür tun muss, um besser zu sein. Dazu vergleicht er aktuelle Hollywood-Comedys mit den Filmen von Edgar Wright, dem Macher von Shaun of the dead, Hot Fuzz oder At Worlds End. Da geht es um Bildgestaltung, Schnitt, Sound – vor allem aber um Kreativität.

Das ist sehr lehrreich, unterhaltsam – und am Ende weiß man, warum manche Filme einfach witziger sind als andere und besser ankommen. Wer einen Schritt weiter denkt, kann das alles auch leicht auf die Werbung übertragen. Durch gekonntes visuelles Storytelling wirken Werbeclips oder Anzeigen nachhaltiger. Das ist nicht gut, das ist besser.

Visuelles Storytelling: Reizt alle Möglichkeiten aus, wirkt sofort und bleibt länger in Erinnerung.